Smart Handwerk
Das Projekt „Smart Handwerk“ zielt darauf ab, Schülerinnen und Schülern der 7. Klassen verschiedener Kooperationsschulen mit Hilfe von digitalen Lerntools das Handwerk von morgen näher zu bringen. Es werden im Rahmen des geplanten Projektes insbesondere Handwerksberufe angesprochen. Das Projekt fokussiert die aktive Anwendung von digitalen Lerntools im Handwerk, um für das Handwerk zu begeistern und somit perspektivisch auf eine berufliche Erstausbildung v.a. im Handwerk vorzubereiten. Anhand von speziell entwickelten Modellvorhaben erlernen die Schülerinnen und Schüler den Einsatz von klassischen Handwerkszeugen gepaart mit aktueller Technik des Maker Space (digital hub Ostfriesland) des Landkreises Leer. Zunächst für die Schülerinnen und Schüler unattraktive Berufsfelder sollen eine Attraktivitätssteigerung erfahren und dadurch ihre Berufswahl im Handwerk positiv beeinflussen.
Das Projekt wird in der Zeit vom 01.08.2025 bis 31.07.2028 durchgeführt und durch die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) im Rahmen der Richtlinie "Innovative Bildungsprojekte der beruflichen Erstausbildung" gefördert.
Jugendwerkstatt
Die Jugendwerkstatt bietet jungen Menschen die Möglichkeit der persönlichen Stabilisierung im Zusammenhang mit berufsqualifizierenden Tätigkeiten. Das Ziel ist es, die Jugendlichen zu mobilisieren und für eine Tätigkeit zu interessieren sowie sie zu befähigen, die Grundlagen des Berufsalltags kennen zu lernen und zu beachten.
In der Jugendwerkstatt werden die Jugendlichen nach ihrer persönlichen Situation gefördert und bei der Bewältigung ihrer Probleme sowie bei der Entwicklung einer Lebens- und Berufsperspektive unterstützt.
Durch die sozialpädagogische Begleitung ist eine Einzelfallbetreuung und die Lösung spezifischer Probleme jederzeit möglich.
Das Projekt wird durch die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) durch Mittel des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und Landesmittel im Rahmen der Richtlinie "Jugendwerkstätten und Pro-Aktiv-Centren" gefördert und in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Leer, Zentrum für Arbeit-Jobcenter durchgeführt.
Pro-Aktiv-Center Landkreis Leer
Das Ziel des Pro-Aktiv-Center ist die dauerhafte Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit. Dieses soll erreicht werden, indem jungen Menschen
- die schulische Probleme haben,
- die keinen Schulabschluss erreichen,
- die Probleme haben, nach der Schule einen Einstieg, z.B. in Ausbildung, zu finden,
- die keine berufliche Perspektive haben,
Angebote gemacht werden, die sie bei der Bewältigung dieser Probleme unterstützen sollen und können.
Das Projekt wird durch die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) durch Mittel des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und Landesmittel im Rahmen der Richtlinie "Jugendwerkstätten und Pro-Aktiv-Centren" gefördert und in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Leer, Amt für Kinder, Jugend und Familie durchgeführt.
Ausbildungsperspektive 2.0
Das Projekt „Ausbildungsperspektive 2.0“ zielt darauf ab, Jugendliche bzw. junge Erwachsene ohne berufliche Erstausbildung, die ihre Vollzeitschulpflicht erfüllt haben und psychische Problematiken aufweisen, nachhaltig in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Projekt fokussiert dabei insbesondere die individuelle Stabilisierung der Teilnehmenden sowie den (Wieder-) Aufbau von beruflichen Grundfertigkeiten und Qualifikationen im gesamten Qualifizierungsportfolio der LeeWerk-WISA GmbH, z. B. Frisör und Kosmetik, Gastronomie und Küche, Farbe, Metall und Fahrzeugbau etc. Die Teilnahmedauer kann dabei für die Teilnehmenden max. 36 Monate betragen.
Das Projekt wird durch die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) durch Mittel des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) im Rahmen der Richtlinie "Innovative Bildungsprojekte der beruflichen Erstausbildung" gefördert.
Berufsorientierungsprogramm
Das Berufsorientierungsprogramm fördert eine frühzeitig praxisorientierte Berufsorientierung von Schüler*innen. Weiterhin soll durch das Berufsorientierungsprogramm die Ausbildungsreife der Schüler*innen gestärkt werden. Dadurch soll u.a. der Übergang von der Schule in eine betriebliche Ausbildung erleichtert und die Zahl der Schulabbrecher verringert werden.
Inhalt des Berufsorientierungsprogramms ist die Durchführung einer Potenzialanalyse, in welcher die Schüler*innen zunächst ihre Neigungen und Kompetenzen feststellen. Danach haben sie während der Werkstatttage die Chance, zwei Wochen lang unterschiedliche Berufsfelder kennenzulernen.
Die Schüler*innen erhalten während der Berufsorientierungsmaßnahme nicht nur Einblicke in die Praxis, sondern sie bekommen auch Rückmeldungen von fachpraktischen und pädagogischen Fachkräften über ihr Verhalten und die Schlüsselkompetenzen, die sie während der Maßnahme zeigen.
Alle wichtigen Ergebnisse aus der Potenzialanalyse und den Werkstatttagen werden mit den Schüler*innen besprochen und schriftlich dokumentiert.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit dem Programm zur Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten das Berufsorientierungsprogramm.
Frauen in der Arbeitswelt (FridA 4.0)
Das Ziel des Projekts ist es, langzeitarbeitslose Frauen (ab 25 Jahre) individuell zu fördern und zwar möglichst in existenzsichernde, sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse bzw. Berufsausbildungen oder durch die Zuführung zu weiteren fachlich qualifizierenden Maßnahmen (z.B. Pflegeassistenz, Produktionshelferin o.ä.), die auf eine direkte Integration in den 1. Arbeitsmarkt abzielen.
Dabei wird insbesondere die vollständige Überwindung des Hilfebedarfs angestrebt und vermittelt, welche Beiträge hierzu die Teilnehmenden leisten können und sollen.
Dieses Projekt wird im Auftrag des Landkreises Leer, Zentrum für Arbeit Leer - Jobcenter durchgeführt.